Frauke Endler

Psychologische Beratung & Integrative Traumaberatung

Für Kinder

🌟 Für Eltern: Wie Sie diese Seite mit Ihrem Kind nutzen können

Manchmal erleben Kinder Gefühle, die größer sind als ihre Worte. Sie spüren Traurigkeit, Wut, Angst oder Unsicherheit – wissen aber nicht, wie sie darüber sprechen sollen. Ein psychologisches Beratungsgespräch kann helfen, diese Gefühle zu sortieren, zu verstehen und gemeinsam Wege zu finden, damit es Ihrem Kind wieder besser geht.

Herzlotl – ein freundlicher Gefühlsbegleiter
Herzlotl – ein kleiner Begleiter für große Gefühle

Diese Kinderseite soll Ihnen dabei helfen, mit Ihrem Kind ins Gespräch zu kommen. Die Geschichte vom Herzlotl, einem kleinen magischen Begleiter, macht Mut und zeigt Kindern auf spielerische Weise:

Gemeinsam können Sie die Geschichte lesen und darüber sprechen, welche Gefühle Ihr Kind kennt und was ihm vielleicht gerade schwerfällt.

💖 Die Geschichte vom Herzlotl

Herzlotl im magischen See
Herzlotl im magischen See

Ein kleiner Freund für große Gefühle

Tief unten in einem magischen See, verborgen zwischen glitzernden Wasserpflanzen und sanften Lichtwellen, lebte ein besonderer kleiner Axolotl. Sein Name war Herzlotl. In seinem See konnte man Gefühle sehen – sie schwebten wie bunte Wellen durch das Wasser. Freude leuchtete gelb, Mut funkelte blau, Traurigkeit glimmerte silbern und Wut glühte rot wie ein kleines Feuer.

Herzlotl war der jüngste Bewohner des Sees, doch er hatte eine außergewöhnliche Gabe: Er konnte spüren, wenn jemand traurig, ängstlich oder unsicher war – selbst wenn derjenige kein Wort sagte. Sein Herzsymbol auf der Brust begann dann warm zu leuchten, und er wusste genau, wie er Trost schenken konnte.

Eines Tages hörte Herzlotl von einer Welt außerhalb seines Sees. Eine Welt, in der Kinder manchmal mit ihren Gefühlen ganz allein waren. Manche Kinder hatten Angst vor neuen Situationen. Andere fühlten sich schnell überfordert. Wieder andere wussten gar nicht, warum ihr Bauch so komisch kribbelte oder warum sie plötzlich weinen mussten.

„Das ist nicht richtig“, dachte Herzlotl. „Kein Kind sollte mit seinen Gefühlen allein sein.“ Also packte er sein kleines Kuscheltier – ein winziges Plüschfischchen – und machte sich mutig auf den Weg in die Menschenwelt.

Als er ankam, wurde er zum Gefühlsbegleiter einer Lebensberatung. Dort erklärte man ihm, dass Kinder manchmal jemanden brauchen, der zuhört, der versteht und der ihnen zeigt, dass jedes Gefühl okay ist. Und Herzlotl wusste sofort: Hier bin ich richtig.

Seitdem begleitet er Kinder in Gesprächen, Workshops und kreativen Angeboten. Er sitzt neben ihnen, wenn sie etwas nicht sagen können. Er leuchtet warm, wenn sie Mut brauchen. Und er erinnert sie daran, dass Stärke oft ganz leise beginnt – manchmal nur als kleines Flüstern im Herzen.

Wenn ein Kind traurig ist, setzt sich Herzlotl ganz nah dazu und sagt: „Ich sehe dein Gefühl. Es darf da sein.“ Wenn ein Kind wütend ist, hilft er ihm, die rote Welle zu verstehen. Und wenn ein Kind Angst hat, hält er sein Plüschfischchen hin und sagt: „Wir schaffen das zusammen.“

Herzlotl weiß: Gefühle sind wie Wellen – sie kommen und gehen. Und niemand muss sie allein aushalten.